Selleriegemüse mit Bratkartoffeln

Sellerie hat einen sehr kräftigen Geschmack und benötigt bei seiner Zubereitung nicht unbedingt noch eine Menge andere Zutaten oder Gewürze. Bei dem Wort Sellerie wird in den meisten Fällen nur an Gemüse gedacht, dass der Sellerie ein Heilmittel ist, wissen meistens nur einschlägige Naturheilkundige oder Gemüsegärtner. Sellerie sorgt mit seinen Inhaltsstoffen für die Senkung des Blutdrucks und das ohne Nebenwirkungen. Die Inhaltsstoffe bauen Stresshormone ab und der hohe Anteil an Calzium, Magnesium sowie Kalium trägt zu einem ausgeglichenen Nervensystem bei. Am wirkungsvollsten ist Selleriesaft, bei der Zubereitung als Gemüse bleiben trotz des Erhitzens noch genügend Gesundheit fördernde Stoffe übrig. Das Sellerie gesund ist wusste schon der griechische Arzt Hippokratis 460 v.Chr. bis 377 v.Chr. und verschrieb Patienten die Nervenprobleme hatten den Saft des Selleries. So sollte der Sellerie ob Gemüse, Salat oder Saft mit auf dem Ernährungsplan stehen.

Zutaten für 4 Personen

  • ca. 700 g Sellerie, ein durchschnittlicher Sellerie wiegt je nach Größe zwischen 500 und 800 g (muss nicht so genau genommen werden). Den Sellerie schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • 16 Kartoffeln, je Größe der Katoffeln pro Person 4 ist vom Hunger abhängig, schälen und koche (Salzkartoffeln), ordentlich abkühlen lassen, so lassen sich die Kartoffeln besser in Scheiben schneiden und zerfallen nicht in kleine Stücke. Kartoffeln am Vorabend kochen, Wasser abgießen und bis zum nächsten Tag stehen lassen, so werden meine Kartoffeln zu ordentlichen Bratkartoffeln, ob weich oder festkochend bzw. die Sorte ist mir auch egal, ansonsten festkochende Kartoffeln verwenden.
  • 2 Knoblauchzehen, schneiden und sehr kleinhacken
  • 1 kleine Zwiebel, in sehr kleine Stückchen schneiden
  • Rapsöl, grobes Meersalz, Pfeffer, Paprikapulver rosenscharf, wird mehr Schärfe gewünscht kann auch Chili verwendet werden, Geschmackssache.

Selleriegemüse mit Bratkartoffeln

Zubereitung

Die Selleriestücke in einen Topf geben, Wasser auffüllen bis die Stücke bedeckt sind. Knoblauch und Zwiebel etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver zugeben und köcheln lassen bis der Knoblauch weich wird. Wie weich ist Geschmackssache, ein Gourmetkoch würde Aldente (bissfest) verwenden. Nach dem Aufsetzen des Sellerie in eine Pfanne das Rapsöl geben bis der Pfannenboden komplett benetzt ist.

Selleriegemüse Bratkartoffeln

Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in die heiße Pfanne geben, kräftig anbraten. Wird der Sellerie weich, kräftig mit Pfeffer und Paprikapulver würzen, abschmecken bis ein scharfer Sellerie – Pfeffer – Paprikageschmack entsteht. Beim Abschmecken sollte die entstandene Kochflüssigkeit abgeschmeckt werden, der Sellerie selber nimmt den Geschmack der Gewürze nicht so stark an. Beim Anrichten die Bratkartoffeln und Selleriestücke mit der Kochflüssigkeit leicht übergießen. Die Kochflüssigkeit ist richtig abgeschmeckt wenn diese nach Sellerie und den Gewürzen schmeckt, nur mit dem Salz sollte sparsam umgegangen werden.

Weitere leckere vegane Rezepte:

  • Apfel-Zwiebel-Brotbelag – Hört sich sehr gesund an, ist er auch der Apfel-Zwiebel-Brotbelag. Der Belag ist schnell zubereitet, sehr erfrischend und wenn man keine Lust hat ihn mit einer Stulle (Brotscheibe) zu essen erfüllt er als Salat seinen Zweck.
  • Tomaten-Gurkensalat – Viel braucht man nicht für diesen Salat und schnell ist er auch noch zubereitet. Die Zutatenliste ist kurz und alles ohne künstliche Aromen und Geschmacksverstärker.
  • Weißkohl-Sellerie-Möhrensalat Power für den Winter – Weißkohl, Sellerie und Möhren sind alle drei Gemüsesorten die sich problemlos Lagern lassen und dienten über unzählige Jahre mit ihren Inhaltsstoffen als Heilmittel. Sie gerieten erst mit der Pillen und Tablettenwirtschaft in den Hintergrund.
  • Apfel und Salat – Apfel und Salat sind gesund und zusammen als gemischter Salat sehr geschmackvoll. Es spielt dabei keine Rolle, um welche Apfel- oder Salatsorte es sich handelt.
  • Erbsenpüree, Röstzwiebeln und Kartoffeln – Erbsenpüree heißt für viele Essen-warm-macher (Köche die nur noch Fertigprodukte verwenden, diese nur noch erwärmen oder mit etwas Wasser zu etwas essbaren zubereiten) Wasser kochen, Tüte aufreißen, den Inhalt ins heiße Wasser geben.

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